Konfliktsensibel kommunizieren
Formen des Dialogs in einer pluralen Gesellschaft finden
Online-Seminar • 26-1902
Plätze frei
In unserem beruflichen und privaten Alltag erleben wir im Umgang mit anderen oft Situationen, in denen unterschiedliche Denk- und Handlungsweisen aufeinandertreffen. Wir sprechen aneinander vorbei, fühlen uns missverstanden oder bewertet. Diese Begegnungen können wir schnell als konflikthaft erleben, insbesondere dann, wenn Sichtweisen verhärtet wirken und zunächst kein Weg aus der Situation erkennbar ist. Wie aber könnte ein solcher Ausweg aussehen? Wie kann es uns gelingen, Missverständnisse in der Kommunikation aufzudecken und trotz wahrgenommener Unterschiede konstruktiv miteinander umzugehen?
Diesen Fragen widmen wir uns in diesem Seminar: Anhand ausgewählter Konzepte der Kommunikation und Dialogentwicklung (z.B. Interkulturelle Kommunikation) diskutieren wir gemeinsam, wie diese einen echten Dialog unterstützen können und welche Ansätze sich in den Alltag übertragen lassen. Wir befassen uns dabei besonders mit der Rolle der Sprache in Kommunikationsprozessen. An Praxisbeispielen beleuchten wir, wie wir unseren eigenen Sprachgebrauch entwickeln können und wie wir dafür sensibilisieren können, Sprache kritisch zu reflektieren. Darauf aufbauend erarbeiten wir Ideen und Konzepte für einen gelingenden Dialog und ein friedliches Miteinander.
Hinweis: Unser Anliegen ist es, die Reproduktion von diskriminierenden Äußerungen zu vermeiden. Jedoch kann es sein, dass bei Fallbeispielen oder bei Erfahrungsberichten auch problematische Begriffe benannt werden.
Unsere Veranstaltungsziele:
- Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen von unterschiedlichen Kommunikationsschulen (wie z.B. den kommunikationspsychologischen Ansatz nach Friedemann Schulz von Thun).
- Die Teilnehmenden können die tragende Rolle von Sprache und Kommunikation erläutern und ihren eigenen Sprachgebrauch kritisch reflektieren.
- Die Teilnehmenden verfügen über Strategien, um in Konflikten angemessen mithilfe von u.a. Interkultureller Kommunikation zu reagieren.
Zielgruppe:
Das Online-Seminar richtet sich an ehrenamtlich, bürgerschaftlich und politisch engagierte Menschen sowie an alle Interessierten, die offen sind, ihren eigenen Sprachgebrauch näher unter die Lupe zu nehmen und sich auf ein gemeinsames Suchen zu begeben nach Wegen zu einer deeskalierenden Sprache und einem wertschätzenden Dialog im privaten und öffentlichen Diskurs.
Das Online-Seminar findet in mehreren Teilen an folgenden Terminen statt:
1. Termin: 05.05.2026, 14:00 Uhr - 17:30 Uhr, Onlinetermin via ZOOM
2. Termin: 12.05.2026, 14:00 Uhr - 17:30 Uhr, Onlinetermin via ZOOM
3. Termin: 19.05.2026, 14:00 Uhr - 17:30 Uhr, Onlinetermin via ZOOM
Das Online-Seminar wird geleitet von Natascha Borota und wird mit 12 Stunden für das GreenCampus-Zertifikat der GreenCampus-Weiterbildungsakademie im Bereich "Gender, Diversity, Rasissmuskritik" anerkannt.
Hinweis 1: Unsere Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen richten sich an Menschen, die dieses Wissen für ihr gesellschaftspolitisches Ehrenamt nutzen können und wollen. Sie sind inhaltlich und didaktisch so aufgebaut, dass für die Teilnehmenden ein möglichst hoher praktischer Nutzen gewährleistet ist. Die Inhalte werden daher an ihren Wünschen und Bedürfnissen erarbeitet und können sich ggf. auch noch kurzfristig während der Veranstaltung ändern. Da unsere Veranstaltungen in der Regel Grundlagenwissen vermitteln und sich durch einen hohen Anteil an praktischen Übungen und Reflexionsphasen auszeichnen, ersetzen sie keine berufliche Fort- oder Weiterbildung in diesem Bereich. Angebote, die für den direkten beruflichen Nutzen ausgelegt sind, werden von uns entsprechend im Titel und bei der Zielgruppenbeschreibung gekennzeichnet. Alle weiteren Fragen zu Inhalten, Aufbau und Ziel der Veranstaltung können jederzeit an den zuständigen Bildungsmanagerin Julia Hagen gestellt werden.
Hinweis 2: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Online-Veranstaltung der US-Dienstleister Zoom Video Communications Inc. (Zoom) genutzt wird. Dabei können auch personenbezogene Daten in die USA übermittelt werden, obwohl die EU-Kommission für die USA nicht generell ein der EU angemessenes Datenschutzniveau festgestellt hat und diese Daten daher dem Zugriff von Sicherheitsbehörden unterliegen können, ohne dass angemessene Rechtsbehelfe hiergegen bestehen. Weitere Informationen zu dieser Thematik finden sie hier.
Für die Teilnahme benötigen Sie eine Kamera und ein Mikrofon. Wir empfehlen dringend die Nutzung eines Headsets, um Rückkopplungen zu vermeiden.
Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen.
Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung zu Zoom erhalten Sie spätestens 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail.
Für die Verwendung der Software Zoom übernimmt die Heinrich Böll Stiftung NRW keine Haftung. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserer aktuellen Datenschutzerklärung.
Hinweis
Die Veranstaltung ist kostenpflichtig und wird über einen geeigneten Onlinedienst durchgeführt. Eine erfolgreiche Teilnahme setzt neben der verbindlichen Anmeldung über unser Anmeldeformular auch die komplette Anwesenheit voraus.
Zeitraum
Di. 05.05.2026 - Di. 19.05.2026
14:00 - 17:30 Uhr
Kosten
Standardpreis:
40,00 €
Sparpreis:
20,00 €
Förderpreis:
60,00 €
Veranstaltungsort
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Zoom - Digitale Veranstaltung
Termine
| Datum | Zeit | Straße | Ort |
|---|---|---|---|
| Di. 05.05.2026 | 14:00 - 17:30 Uhr | Zoom - Digitale Veranstaltung | |
| Di. 12.05.2026 | 14:00 - 17:30 Uhr | Zoom - Digitale Veranstaltung | |
| Di. 19.05.2026 | 14:00 - 17:30 Uhr | Zoom - Digitale Veranstaltung |
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Zoom - Digitale Veranstaltung
Referent*in
Natascha Borota
Natascha Borota (M.A.) ist Trainerin und Beraterin für Kommunikation und Dialog in internationalen Kontexten. Sie begleitet internationale und divers aufgestellte Teams darin, Kommunikation wirkungsvoll zu gestalten und Strukturen für eine rassismus- und diskriminierungskritische Haltung und Praxis im Team und auf übergeordneter Ebene zu entwickeln. Ihr Anliegen ist es, Kommunikation und echten Dialog zwischen Menschen auch bei unterschiedlichen Haltungen, Denkweisen und Wahrnehmungen zu ermöglichen. Dabei nimmt sie insbesondere Sprache und eine sprachsensible Kommunikation verstärkt in den Blick.
Veranstaltungen der Referent*in
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