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Ob morgens beim Zeitungslesen, abends in der Tagesschau, beim Gespräch mit Freunden und Familie oder bei einer öffentlichen Diskussion im Ehrenamt: Unsere Sprache ist die Grundlage für den Meinungs- und Informationsaustausch und damit auch für unser Zusammenleben.
Worte können Freude und Glück schenken, aber auch genauso leicht verletzen. Wer sich für eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft einsetzt, in der Diskriminierung und Rassismus keinen Platz haben, muss sich deswegen über die eigene Sprache Gedanken machen. Denn gerade durch Sprache können ungewollte Diskriminierungen entstehen.
Viele Begriffe zur Bezeichnung von Menschen, Ländern und Regionen stammen außerdem aus der Kolonialzeit und sind damit mit einer eurozentrischen Perspektive belegt. Sie wirken deswegen abwertend oder beleidigend, beschönigen oder sind Fremdbezeichnungen, die die Eigenbenennung der Betroffenen ignorieren.

In unserem Onlineseminar werfen wir deswegen einen Blick darauf, was Rassismus ist und in welchem Zusammenhang Sprache und Rassismus stehen. Anhand konkreter Beispiele noch immer verwendeter, Rassismus transportierender Begriffe suchen wir gemeinsam nach Alternativen und praktischen Lösungen für den eigenen Rassismus freien Sprachgebrauch.

UNSERE SEMINARZIELE:
- Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen der Rassismuskritik
- Die Teilnehmenden können ihren eigenen Sprachgebrauch kritisch reflektieren
- Die Teilnehmenden verfügen über Strategien, um rassistischen Sprachmustern entschieden zu begegnen.

Das Onlineseminar richtet sich an alle ehrenamtlich, bürgerschaftlich und politisch engagierte Menschen sowie an alle Interessierten, die ihren eigenen Sprachgebrauch näher unter die Lupe nehmen und sich für eine rassismuskritische Verwendung von Sprache im privaten und öffentlichen Diskurs einsetzen wollen.

Das Onlineseminar findet in drei Teilen statt.

1. Teil, 05.09.2020, 11:00 bis 13:00 Uhr: Was ist Rassismus?

2. Teil, 26.09.2020, 11:00 bis 13:00 Uhr: Rechtspopulistische Sprache

3. Teil, 10.10.2020, 11:00 bis 13:00 Uhr: Empowerment durch Erarbeitung von Best practice

Das Onlineseminar wird geleitet von Natascha Borota und wird mit 6 Stunden für das Politikmanagement-Zertifikat der GreenCampus-Weiterbildungsakademie im Bereich "Antirassismus" anerkannt.


Das Seminar ist kostenfrei. Für eine Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung notwendig, damit ein personalisierter Link zum Online-Seminarraum zugeschickt werden kann.

Das Seminar erfolgt über die Software "Alfaview". Zur Nutzung ist der vorherige Download und die Installation eines Clients erforderlich unter: https://app.alfaview.com/#/downloads

Weitere Informationen zu Alfaview unter: https://alfaview.com/page/features


Hinweis

Das Seminar ist kostenfrei. Für eine Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung notwendig, damit ein personalisierter Link zum Webinarraum zugeschickt werden kann.


Zeitraum

Sa. 05.09.2020 - Sa. 10.10.2020
11:00 - 13:00 Uhr

Kosten

0,00 €

Veranstaltungsort

  • ALFAVIEW - RAUM 20-3701W




Termine

Datum Zeit Straße Ort
Sa. 05.09.2020 11:00 - 13:00 Uhr   ALFAVIEW - RAUM 20-3701W
Sa. 26.09.2020 11:00 - 13:00 Uhr   ALFAVIEW - RAUM 20-3701W
Sa. 10.10.2020 11:00 - 13:00 Uhr   ALFAVIEW - RAUM 20-3701W

  • ALFAVIEW - RAUM 20-3701W




Referent*in

Portrait

Natascha Borota
Natascha Borota ist Romanistin, Publizistin und Kommunikationswissenschaftlerin . Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Prozessen des Spracherwerbs sowie der Interkulturellen Kompetenzentwicklung zu begleiten und zu fördern. Deswegen ist sie zum einen als selbständige Sprachtrainerin für Französisch, Spanisch und Deutsch in Einrichtungen der Erwachsenenbildung unterwegs, zum anderen trainiert sie als zertifizierte Interkulturelle Trainerin unterschiedlichste Zielgruppen wie Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte oder ehren- oder hauptamtlich politisch Tätige in allen Bereichen Interkultureller Kommunikation. Sie engagiert sich ehrenamtlich in den Bereichen Migrationspolitik, Verkehrspolitik und Bedingungsloses Grundeinkommen.

Veranstaltungen der Referent*in

Portrait

Jan Schröder
Jan Schröder vereint als Coachender deutsche und dänische Wurzeln. Er meistert seit Jahren die Nuancen der Geschäftswelt zwischen Deutschland und Skandinavien und bereitet Menschen für die Übernahme einer Tätigkeit in Skandinavien sprachlich und kulturell vor. Als Übersetzer ist er permanenter Mittler zwischen den Welten und lebt den kulturellen Dialog, das kulturelle Verstehen und das kulturelle Missverstehen. Jan Schröder besitzt über ein Jahrzehnt Trainererfahrung in der Erwachsenenbildung und konzipiert maßgeschneiderte Lehr- und Lerninhalte mit methodischer Sicherheit. Er ist mit europäischer Projektarbeit vertraut und kennt die Vergabeseite nationaler öffentlicher Förderung in der Kulturbranche aus erster Hand.

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